Schweres Zugunglück in Italien

Mittwoch, 13. Juli 2016, 11:47 Uhr
Karte mit Unfallstelle des Eisenbahnunglücks vom 12. Juli 2016
Karte mit Unfallstelle des Eisenbahnunglücks vom 12. Juli 2016

© Wikipedia, User „Friedrichstrasse“ / OpenStreetMap / SIA

Am 12. Juli 2016 gegen 11:30 Uhr sind im südlichen Italien, in der Nähe der Städte Corato und Andria zwei Regionalzüge zusammengestoßen. Bei dem Unglück starben mindestens 27 Menschen und weitere rund 50 Personen wurden teils schwer verletzt.

Wie kam es zu dem Unfall?

Das ist derzeit noch völlig unklar, die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln noch.

Es gibt Berichte, dass es sich um einen technischen Fehler oder aber auch um menschliches Versagen handeln könnte.

Fest steht derzeit, dass die beiden Regionalzüge auf einem eingleisigen Abschnitt in entgegengesetzter Richtung unterwegs waren. Die Zuggarnituren bestanden aus je vier Wagons und waren mit etwa 100 Km/h unterwegs. Der Unfall passierte in einer Kurve.

Schwierige Bergung

In den Zügen befanden sich vor allem Pendler und Studenten.

Die jeweils vorderen Wagons wurden bei dem Zusammenstoß zerstört, die Züge entgleisten und waren ineinander verkeilt und die Trümmerteile wurden weit verstreut. Aufgrund der großen Zerstörung war es für die Rettungskräfte schwierig, die Personen aus dem Zug zu bergen. Neben der Unfallstelle wurden die Verletzten erstversorgt, ein Hubschrauber brachte Schwerverletzte ins Spital.

Unfall soll untersucht werden

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi unterbrach seinen Besuch in Mailand und reiste zur Unglücksstelle. Er forderte eine schnelle Aufklärung der Unfallursache und möchte dazu eine Untersuchungskommission einsetzen.

Papst Franziskus drückte sein Beileid den Angehörigen der Todesopfer in einem Brief an den Bischof der Stadt Bari aus, auch Politiker aus dem Ausland sprachen Italien ihr Mitgefühl aus. Dieser Unfall war das schwerste Zugunglück in Italien seit 2009.

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