Ab heute: Essverbot in Wiens U-Bahnen

Dienstag, 15. Jänner 2019, 07:26 Uhr

Das von den Wiener Linien angekündigte Essverbot in allen Wiener U-Bahn-Linien tritt heute Dienstag in Kraft. Das heißt, dass ab heute keine Speisen mehr in U-Bahn-Zügen verzehrt werden dürfen.

Damit soll verhindert werden, dass sich Fahrgäste durch die Gerüche der Speisen belästigt fühlen. Allerdings gilt das Essverbot für alle Nahrungsmittel (einzig Babys dürfen gefüttert werden). Es umfasst somit auch Brioche-Kipferl oder Müsliriegel.

Ob sich alle Fahrgäste an diese Regel halten, wird von rund 300 Servicemitarbeiterinnen und Servicemiterbeitern regelmäßig kontrolliert. Laut Angaben der Wiener Linien mussten in der U6 bislang nur 88 Personen auf das Essverbot hingewiesen werden.

Geldstrafen möglich

In den Beförderungsbeindungen der Wiener Linien ist sogar eine Geldstrafe vorgesehen, sollte man trotz Verbot in einem U-Bahn-Zug etwas essen. 50 Euro würden dann fällig werden.

Vorerst wollen die Wiener Linien aber bei Verstößen keine Strafen verhängen. Die Servicemitarbeiterinnen und Servicemiterbeitern weisen lediglich auf das Essverbot hin.

Essen in Bus und Bim weiterhin erlaubt

In den Bussen und Straßenbahnen der Wiener Linien, ebenso in den S-Bahnen und Regionalzügen der ÖBB ist Essen weiterhin erlaubt. Jedoch darf man keinen Müll zurücklassen oder die Sitze mit dem Essen beschmutzen (etwa durch viele Brösel).

Die Wiener Linien sehen neben der geringeren Geruchsbelästigung einen weiteren Vorteil: In den Zügen der Linie U6 sei seit Inkrafttreten des Essverbots der Müll weniger geworden.

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